Kirchen/Kapellen

 

Pfarrkirche St.Peter u. Paul Waltershofen

Sie wurde 1816 - 1818 an der Stelle der früheren Margaretenkapelle erbaut. Nach der Barockzeit wurde dieser Bau mit einfachen und sparsamen Stilmitteln dieser Zeit, des Klassizismus (in Baden „Weinbrennerstil“ genannt), errichtet. Die innere Ausge­stal­tung und Einrichtung der Kirche war zunächst behelfsmäßig. Es konnten aber zwei Barockaltäre erworben und als Seitenaltäre aufgestellt werden: der Drei-Königsaltar und der Sebastiansaltar; sie wurden 1711 für das Freiburger Münster als Nebenaltäre geschaffen und waren nach der Entfernung der barocken Zutaten aus dem Münster zur Zeit des Kirchbaues gerade feil.

1885 wurde ein von dem landbekannten Offenburger Bildhauer Franz Simmler in Anlehnung an mittelalterliche Stilformen geschaffener Hochaltar aufgestellt. Er wurde bei der Renovierung 1983/84 durch den ehemaligen barocken Hochaltar von Donau­eschingen-Pfohren ersetzt, der mit den Seitenaltären ein harmonisches Bild abgibt. Die Figuren der Kirchenpatrone St. Peter und Paul wurden von dem Opfinger Bildhauer Josef Schäfer in Anlehnung an historische Vorlagen neu gefertigt. Der Simmler-Altar wurde in die neue St. Nikolaus-Kirche in Opfingen übernommen (siehe unten).

Die heutige Orgel wurde 1892 von dem Freiburger Orgelbaumeister August Merklin aufgestellt. Sie prägt mit der Kanzel und Bemalung der Emporebrüstung aus der gleichen Zeit noch heute das Langhaus unserer Kirche. Eine vorhandene gotische Pieta und spätgotische Figur des hl. Sebastian dürften aus der früheren Pfarrkirche in Wippertskirch stammen.

 

Kirche St.Stephan Munzingen

Neben dem Turm des einstigen Wasserschlosses steht die Pfarrkirche St. Stephan. Turm und Chor sind noch der Pfarrkirche sind noch Zeugnisse mittelalterlicher Baukunst. Die Saalkirche, deren Chor von 1590 stammt, wurde nach dem 30jährigen Krieg und nochmal 1730 renoviert. Das Langhaus, das erst 1648 angebaut wurde, vergrößerte man 1747 und erhielt dabei ein barockes Gesicht. Im Jahr 1804 wurde es verlängert. An der Ausschmückung des Kircheninneren beteiligten sich namhafte Künstler und Handwerker aus der Region, wie z.B. der Bildhauer Joseph Hörr, der 1783 ein kleines Marmordenkmal für den ersten Reichsgrafen von Kageneck schuf , von Simon Göser stammen die Bilder der Seitenaltäre, das Hauptbild des Altars fertigte der Straßburger Meister Georg Saum (1768). Nachdem die Kirche 1927/29 erneut renoviert wurde, kamen fünf neobarocke Deckenbilder des Malers Mariano Kitschker hinzu, weiterhin der neobarocke Choraltar und 1930 das neue Altarblatt Zur wertvollen Ausstattung der Munzinger Kirche gehört auch ein Taufstein aus dem 17.Jahrhundert. Um die Kirche herum stehen einige Grabplatten, da der Kirchplatz bis 1847 als Friedhof diente. Patron der Pfarrkirche ist der heilige Stephan.
Quelltext: http://www.badische-seiten.de/freiburg/kirche-st-stephan-munzingen.php
 

Glockengeläut der Kirche St.Stephan

Der Glockeninspektor der Erzdiözese, Johannes Wittekind, hat eine Beschreibung des Glockenstuhls und das Geläut der Kirche St. Stephan ins Internet gestellt. Hier der entsprechende link:
http://www.ebfr-glocken.de/html/liste/glockensuche.html?&tab=detail&scene=detail&m=33923&e=34012&id=1642

 

 
 

Kirche St.Nikolaus in Opfingen

 Sie wurde 1984 - 86 vom Freiburger Architekten Michel Geis erbaut, bedingt durch starken Zuzug von Katholiken in dem zur Pfarrei gehörigen, ehemals evangelischen Ort Opfingen. Sie steht am Ortseingang, von Freiburg - Haslach her, und bildet mit ihrem wuchtigen Turm und großen Dach ein harmonisches Gegengewicht zu der auf einer Anhöhe in der Ortsmitte stehenden evangelischen Kirche. Für die Konstruktion und den Innenraum wurden natürliche und für den Breisgau typische Baustoffe verwendet: Holz, Sandstein und geputzte Mauerflächen.

An der Rückwand des Altarraumes wurde der oben unter Waltershofen erwähnte Simmler-Altar aufgestellt; er fügt sich - wie dafür geschaffen - in die Architektur des Raumes ein. Zelebrationsaltar, Ambo und Taufstein hat der Freiburger Bildhauer H. P. Wernet aus rotem Sandstein gefertigt. Auch die Eingangstür aus Eichenholz - mit einer Darstellung des Kirchenpatrones St. Nikolaus, der die Kinder segnet - ist sein Werk.

Die Wahl des Kirchenpatrones St. Nikolaus geschah zur Erinnerung an die ehemalige St.Nikolaus-Kapelle im Opfinger Ortsteil St.Nikolaus.

Glockengeläut der St.Nikolauskirche

Der Glockeninspektor der Erzdiözese, Johannes Wittekind, hat eine Beschreibung des Glockenstuhls und das Geläut der St. Nikolauskirche ins Internet gestellt. Hier der entsprechende link:

http://www.ebfr-glocken.de/html/liste/glocken_kirchen.html?tab=detail&scene=detail&m=33923&e=34012&id=787

 

Kapelle Munzingen

Die Beschreibung der Kapelle wurde vom Konradsblatt veröffentlicht. Leider ist mir die Ausgabe nicht bekannt.
Weiterhin gibt es eine Diplomarbeit von Johannes Schereraus dem Jahr 1986, der sich mit der heiligen Erentrudis beschäftigt.
Das Glockengeläut und die Daten der Glocke finden sie auf folgender Seite:
 
 

Kapelle Waltershofen

Waldkapelle Waltershofen
die Kapelle hat keinen besonderen Namen, man nennt sie Waldkapelle. Sie steht im Wald an der Straße zwischen Waltershofen und Umkirch und wird von Waltershofener Frauen ehrenamtlich gepflegt. Etwa einmal pro Monat finden dort Rosenkranzgebete statt und im Mai Maiandachten. Für Hochzeiten ist die Kapelle zu klein, bei den Maiandachten wird der Vorplatz genutzt.